Dissertationsprojekt: LesenSchreibenLesen

LesenSchreibenLesen. Die Bedeutung von offenen Aufgabenarrangements im kompetenzorientierten Deutschunterricht.

Im neuen Prüfungsformat der zentralisierten schriftlichen Reife- und Diplomprüfung Deutsch müssen die Schüler/innen ausgehend von Inputtexten ihre Textkompetenz unter Beweis stellen und - bezugnehmend auf diese Inputtexte - zwei von 11 Textsorten verfassen. Das Dissertationsprojekt nimmt die vorbereitenden Aufgabenstellungen, die einerseits im Kontext des Inputtexts stehen und andererseits das Schreiben eines eigenen Textes anleiten, in den Blick. Es geht den Fragen nach, welchen Effekt Aufgabenstellungen, die sich an den Phasen des Schreibprozesses und den Textsortenkriterien orientieren und erhöhte Eigenverantwortlichkeit der Lernenden erfordern, auf die Textproduktion und die Produkte haben und welche Bedeutung der Verknüpfung von Lesen – Schreiben – Lesen in diesen Aufgabenarrangements zukommt?

Die Ergebnisse der qualitativen Studie lassen die Hypothese zu, dass solche Aufgabenarrangements, die sich am Schreibprozess orientieren und Lesen und Schreiben verbinden zum einen den Schreibprozess enlasten und zum anderen die Qualität der Produkte erhöhen.

Ansprechperson: Elfriede Witschel, Visitenkarte