Publikationen

Christina Korenjak und Stephanie Stegfellner: Lehrer/innen als Schreibberater/innen einer Vorwissenschaftlichen Arbeit / Diplomarbeit – Über den Rollenkonflikt zwischen Beratung und Beurteilung. In: Forschungszeitung 9/2016_17. S. 28-34 (2017.

Die flächendeckende Einführung von Vorwissenschaftlichen Arbeiten (AHS) und Diplomarbeiten (BHS) stellt sowohl Lehrer/innen als auch Schüler/innen vor völlig neue Herausforderungen. Die Schüler/innen verfassen ihren ersten Langtext, die Lehrer/innen sollen sie sowohl begleiten als auch beurteilen. Dabei ist ein Inter-Rollenkonflikt nahezu unvermeidbar. Welche Anforderungen diese Doppelrolle in der Realität mit sich bringt und welche Strategien Lehrer/innen benötigen, um damit adäquat umgehen zu können, zeigt dieser Beitrag auf.

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Christina Halfmann und Stephanie Stegfellner: Schreibkompetenzen von Studienanfänger/inne/n im Kontext der Neuen Standardisierten Reifeprüfung und Pädagog/inn/enbildung NEU. In: Forschungszeitung 7/2014_15. S. 26-29 (2015)

Dieser Beitrag beschreibt erste Ergebnisse eines umfangreichen Forschungsprojekts am LeseSchreibZentrum der PH-Kärnten, welches zu einem ersten Messzeitpunkt die Schreibkompetenzen von Studierenden am Schnittpunkt Schule/Hochschule erhebt, auswertet und interpretiert. Diese ersten Ergebnisse lassen darauf schließen, dass das einmalige Erproben eines akademischen Textes keine Sicherheit im Umgang mit den vielfältigen Aufgabenfeldern des akademischen Schreibens mit sich bringt.

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Alfred Reumüller und Stephanie Stegfellner: LeseSchreibZentrum der PH Kärnten: ein Entwicklungsprozess im Überblick. In: Forschungszeitung 7/2014_15. S. 23-25. (2015)

Anhand des systemtheoretischen ADDIE-Modells, welches auf den Ansatz des „Instructional Designe“ von Gagne (2004) zurückgeht, wird der Verankerungsprozess des LeseSchreibZentrums an der Pädagogischen Hochschule Kärnten dargestellt. 

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Alfred Reumüller und Stephanie Stegfellner: Auf dem Weg zum LeseSchreibZentrum. Genese des Kompaktworkshops „Wissenschaftliches Schreiben“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule. In: JoSch 10/2015. S. 7-13.

Dieser Beitrag beschreibt die Entstehung einer Beratungseinrichtung für Studierende und Lehrende zum Themenfeld akademisches/wissenschaftliches Schreiben von den Anfängen eines Kompaktworkshops bis zur Gründung eines LeseSchreibZentrums.

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Peter Gurmann und Stephanie Stegfellner: Auf die Zutaten kommt es an ... – Beziehung-Balance-Klassenmanagement. Genese des Lehrgangs zur Erweiterung beruflicher Handlungskompetenzen. In: Isolde Kreis und Dagmar Unterköfler-Klatzer (Hrsg.): Fortbildung Kompakt. Wissenschaftstheoretische und Praktische Modelle zur wirksamen Lehrer/innenfortbildung. Innsbruck, Wien, Bozen (2017): StudienVerlag. S. 175-190.

In diesem Beitrag wird die Genese eines Lehrgangs für die Weiterbildung von Lehrer/innen vorgestellt. Expert/innen aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik, Hochschuldidaktik und Schulpraxis bringen in einer einjährigen Projektgruppe ihre Expertisen und (schul)praktischen Erfahrungen ein, damit daraus ein neues Fortbildungsprodukt entstehen kann, das einerseits fundierte fachliche Inhalte berücksichtigt, aber andererseits in seiner Architektur die Gelingensfaktoren nachhaltiger Lehrer/innenbildung nicht aus den Augen verliert. Gleichzeitig spielt ein bisher weniger beachtetes Fortbildungsfeld, nämlich das der Lehrer/innen/gesundheit, eine zentrale Rolle.

Halfmann, C. und Mertlitsch, C.: Perspektive der Schreibberater/innen: Fachspezifisches und -übergreifendes Schreibenlernen, koordiniert in allen Unterrichtsfächern.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Perspektive der Schreibberater/innen in Bezug auf die wissenschaftspropädeutische Textsorte Vorwissenschaftliche Arbeit. Er betrachtet vor allem auch die Ressourcen von Schreibzentren für die Unterstützung von Betreuer/innen im Kontext der Fortbildung.

In: Schindler, K. & Fischbach, J. (2015): Zwischen Schule und Hochschule: Akademisches Schreiben. Eine Kontroverse. Online-Zeitschrift Schreiben. (2015) S. 41-43.

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Halfmann, C.; Perschak, K. E.: Die Offene Schreibwerkstatt (DOS) - eine Möglichkeit, die Schreibkompetenzen Studierender aller Fächer zu verbessern?

Dieser Beitrag soll Bedarf, Konzept, Methodik und Setting der Offenen Schreibwerkstatt als Gruppenschreibberatung für Studierende aller Studienrichtungen im Kontext von „Writing across the Curriculum“ vorstellen und die Ergebnisse einer Evaluierung am SchreibCenter der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt diskutieren.

In: Doleschal, U., Mertlitsch, C., Rheindorf M. und Wetschanow, K. (2013): Writing Across the Curriculum at Work. Theorie, Praxis und Analyse. LIT-Verlag. S. 178 – 198.

Halfmann, C.; Perschak, K. E.; Raffelsberger-Raup, M.: Beurteilungskriterium Selbstkompetenz. Unterstützende Betreuung zur Förderung des selbstkompetenten Arbeitens.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Selbstkompetenz, der ersten der fünf Kompetenzen, die dem Beurteilungsraster für die Vorwissenschaftliche Arbeit zugrunde liegen, aus der Sicht des SchreibCenters der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Der Beitrag hat das Ziel, die Deskriptoren der Selbstkompetenz, die im Beurteilungsraster des BMBF als erste der fünf Kompetenzen angeführt wird, aufzuzeigen sowie Problemfelde und Knackpunkte der einzelnen Teilkompetenzen aus schreibberaterischer Erfahrung zu beschreiben. Darüber hinaus werden Anregungen aus der Beratungspraxis gegeben, wie BetreuerInnen in den jeweiligen Phasen Konstruktiv zum Arbeitsprozess ihrer SchülerInnen beitragen können.

In: ide. informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. 38, (2014), H. 4, S. 47-57.

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Isolde Kreis und Dagmar Unterköfler-Klatzer: In diesem Buch werden Erfahrungen, Reflexionen und Ergebnisse aus sechs Jahren Entwicklungs- und Forschungsarbeit zum Modell Fortbildung Kompakt dargestellt.

Es handelt sich dabei um ein Modell, das von einer Projektgruppe, die im Auftrag der Rektorin Marlies Krainz-Dürr im Schuljahr 2011/12 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule eingerichtet worden ist, entwickelt und beforscht wurde. Das Modell hat den Anspruch einer innovativen, wirksamen und nachhaltigen Fortbildung und ist für alle Schultypen konzipiert. Das Design und die Elemente des Fortbildungsangebotes basieren auf empirische Ergebnisse zur Unterrichts- und Schulentwicklungsforschung. Im Zentrum stehen dabei Fragen, wie Fortbildung wirksam sein kann, wie Fortbildung die Professionalitätsentwicklung von Lehrer/innen und die der Schulentwicklung unterstützen kann und welche Angebote von Seiten der Fortbildungsanbieter eine längerfristige Wirksamkeit erzeugen können.

In den ersten beiden Abschnitten werden theoretische Grundlagen und aktuelle Forschungsergebnisse zur Lehrer/innenfortbildung aufgezeigt. Anhand von ausgewählten Beispielen wird dokumentiert, welche Modelle aufgrund ihrer Angebotsstruktur und Forschungsergebnissen eine Wirksamkeit für Lehrer/innen und Schulen aufweisen können.

Die Zielgruppe für das Buch sind Personen, die in der Lehrer/innenaus- und fortbildung tätig sind, Unterrichts- und Schulentwickler/innen, Lehrer/innen, Schulleiter/innen und Personen der Schulaufsicht.

Gerda Kysela-Schiemer und Elfriede Witschel (4/2017): ide Heft Lernen und Lehren im Deutschunterricht. 

Das Heft hat sowohl die Primarstufe als auch die Sekundarstufen I und II im Blick. Es bringt die unterschiedlichen Perspektiven auf das Unterrichten im Fach Deutsch ein und fokussiert, einzeln und in der Wechselwirkung zueinander, die vier Kompetenzbereiche Lesen und Literatur in ihrer Multimodalität, Zuhören und Sprechen, Schreiben und Sprachaufmerksamkeit.

Gerda Wobik greift ihrem Artikel die Verbindung von strategischem Lesen und strukturiertem Schreiben auf und stellt ein Unterrichtsbeispiel vor, das die Verschränkung von Lesen und Schreiben gut verständlich darlegt. Die Autorin zeigt, wie die intensive Auseinandersetzung mit dem Ausgangstext den Schreibprozess erleichtern und fördern kann.

Gerda Kysela-Schiemer thematisiert in ihrem theoretischen Beitrag „Zum Umgang mit Texten und Medien“ den Begriff „Media Literacy“ und betont, dass der professionelle Umgang von Lehrpersonen mit Informations- und Kommunikationsmedien die Voraussetzung dafür ist, diese erfolgreich und sinnstiftend im Deutschunterricht einsetzen zu können.

 

 

Elfriede Witschel (2017): Textkompetenz fördern durch LesenSchreibenLesen. Die didaktische Bedeutung von Aufgabenarrangements im kompetenzorientieren Deutschunterricht. Frankfurt/Main: Peter Lang.

Der Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler mithilfe von textbasiertem Schreiben auf die schriftliche Reife- und Diplomprüfung vorbereiten. Das Buch stellt eine qualitative Studie in der Sekundarstufe II vor, die das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht in den Blick nimmt. Zentral sind Aufgabenarrangements, in denen Lese- und Schreibaufgaben verknüpft werden. Zum einen wird dadurch beim Lesen das Verstehen erleichtert, zum anderen wird das Schreiben selbst entlastet. Zudem hat diese Verbindung positive Auswirkungen auf die entstehenden Produkte, die Texte der Schülerinnen und Schüler.

Gerda Kysela-Schiemer u. Almut E. Thomas  (2016): Sprachliche Förderung durch Vorlesen in traditionellen Buch- und digitalen Lesewelten. S. 802 - 810

Vorlesen gilt als besonders nachhaltige Investition in die Bildungschancen von Kindern. Das aktuelle Angebot zur Förderung von frühkindlicher Sprache und Kommunikation ist vielfältig und reicht vom traditionellen Kinderbuch bis zum Touchscreen, Tiger- oder E-Book. Vorliegender Artikel zeigt anhand einer Studie an mehreren Wiener Volksschulen die Bedeutung des Vorlesens für die Förderung sprachlicher Kompetenzen auf und diskutiert aktuelle Angebote zur Vorlesekultur für unterschiedliche Altersstufen.

 

 

Christian Pichler (2016): Kompetenzorientierter Geschichtsunterricht und fachspezifisches Professionsverständnis, ein Dilemma

Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht und das Professionsverständnis von Lehrpersonen der Schultype Gymnasium mit seinen sozialen, bildungs- und typenspezifischen Konventionen können Gegensätze bilden, die die erwünschten Effekte der Bildungsreform konterkarieren. Der vorliegende Beitrag untersucht Orientierungsmuster der Lehrenden und zeigt die Bruchlinien zwischen dem akademischen Professionsverständnis und einem handlungsorientierten auf. Der Befund weist die Richtung, in die die Aus- und Fortbildung zu arbeiten haben wird.

ide Heft 2/2016 Sachtexte. Sachtexte als Lerngegenstand und Medium des Lernens. Hg.: Jürgen Struger und Elfriede Witschel

Dieses ide-Heft schlägt einen Bogen von theoretischen und fachdidaktischen Konzepten zu Möglichkeiten der Umsetzung in der Unterrichtspraxis mit Ziel einer Vertiefung und Erweiterung des Verständnisses von Sachtexten als komplexe und vielfältige Lerngelegenheiten. 

 

 

 

 

Gerda Kysela-Schiemer (2016): Sachcomics. Bildung, Wissen und Information durch Bilder. In: ide. informationen zur deutschdidaktik, 40. Jg., H. 2 ("Sachtexte"), S. 50-58.

Wissen soll durch Bilder vermittelt werden. Durch Comics werden seriöse Inhalte leichter zugänglich gemacht. Das ist bestechend – längst nicht mehr nur für Kinder und Jugendliche. Sachcomics stellen das Edukative in den Mittelpunkt: Eine pädagogisch-didaktische Bereicherung der Bildungslandschaft?

Madeleine Strauss (2016): Der Sachtext im fächerübergreifenden Unterricht. Eine verkannte Textsorte. In: ide. informationen zur deutschdidaktik, 40. Jg., H. 2 („Sachtexte“), S. 59-68.

Im Beitrag werden didaktische Überlegungen angestellt, wie sowohl im Deutschunterricht als auch im Fächer übergreifenden Unterricht mit Sachtexten gearbeitet werden kann. Dazu gibt es praktische Unterrichtsbeispiele. Es werden Möglichkeiten gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Alltagssprache zu einer ihnen eigenen Bildungs- und Fachsprache finden können. Dazu gehören verschiedene Strategien zum Textverständnis in allen Fächern ebenso wie Übungen zum Umgang mit dem Fachvokabular und das Sprechen über Lerninhalte. Ein mögliches Lernergebnis ist die Produktion eines eigenen Texts.

Elfriede Witschel (2016): Lesen und Schreiben: vom Sachtext zum offenen Brief. Die Arbeit mit einem Aufgabenarrangement in der Sekundarstufe II. In: ide. informationen zur deutschdidaktik, 40. Jg., H. 2 („Sachtexte“), S. 104-112.

Das neue schriftliche Prüfungsdesign der Abschlussprüfung in der Muttersprache bzw. in Deutsch in Österreich setzt eine Verknüpfung von Lesen und Schreiben bei der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben voraus. Das impliziert einen vorbereitenden Deutschunterricht, der entsprechende Strategien mithilfe von Lern- und Übungsaufgaben aufbaut. Der Beitrag stellt als Trainingsmöglichkeit ein Aufgabenarrangement vor und beleuchtet so die Prozesse beim Lesen und Schreiben auf dem Weg zu einem Produkt, einem offenen Brief.

Annemarie Saxalber, Elfriede Witschel (2016): „Schreibunterricht aus meiner Sicht“ – Eine empirische Analyse zu Lehren und Lernen in der Sekundarstufe II in Österreich. In: Zimmermann, Holger; Peyer, Ann (Hg.): Wissen und Normen – Facetten professioneller Kompetenz von Deutschlehrkräften (= Germanistik Didaktik Unterricht, Bd. 16). Frankfurt/Main: Peter Lang, S. 175-196.

Die Einführung der schriftlichen Standardisierten Reifeprüfung in Deutsch (SRDP) zieht Folgen für den Deutschunterricht nach sich. Die begleitende Studie zur Einführung der SRDP beleuchtet, inwiefern diese expliziten Normen sich auf implizite Normen der Lehrpersonen auswirken. Der Artikel wählt – mit Blick auf normative Erwartungen – einige Themenaspekte aus und zieht Schlussfolgerungen für die Deutschlehreraus- und -fortbildung in Österreich.

Christian Pichler (2016)Lehrer/innen und Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht, Unterricht aus Politischer Bildung

Kompetenzorientierung statt Inhaltsorientierung, so lautet seit 2008 das unterrichtsleitende Prinzip in Österreichs Schulen. Der Begriff beschreibt eine grundlegende Neukonzeption fachlicher Didaktik, deren erfolgreiche Umsetzung entscheidend von der Haltung der Lehrer/innen abhängt. Die Einstellung von Geschichts- und Politik-Lehrpersonen zu Kompetenzorientierung im Unterricht und zur kompetenzorientierten Reifeprüfung an Kärntens AHS ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Wichtige Teilergebnisse werden hier präsentiert.

In: Erziehung und Unterricht 2016/4

Christina Halfmann & Monika Raffelsberger-Raup (2015): Starke Schreibbegleitung – Schreibprozesse in vorwissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich unterstützen

Dieses Buch richtet sich an LehrerInnen, die VWAs betreuen und begleiten. Es soll eine praktische Anleitung und Hilfestellung bieten, wie schülerisches Schreiben unterstützt und vorbereitet werden kann. Aus der SchreibberaterInnenpraxis gewonnene Erkenntnisse sollen den Prozess erleichtern.

Das Buch orientiert sich in seiner Struktur an den Phasen des (vor)wissenschaftlichen Arbeitens. Um Schreiblernende auch adäquat betreuen zu können, ist es notwendig, auch die Sicht der Betreuungsperson im Arbeitsverlauf zu integrieren. Eine Besonderheit dieses Buches ist es demnach, dass sich die Beschreibung der Arbeitsschritte mit dem Fokus auf die Betreuungsperson gestaltet. In einem Online-Teil finden sich hilfreiche Materialien und Anleitungen, die bei der Arbeit mit den Schreibenden unterstützen können.

Link: https://www.imst.ac.at/imst-wiki/index.php/Portal:Schreib-Wiki

Annemarie Saxalber, Elfriede Witschel (2015): Schreiben im Deutschunterricht aus der Sicht von DaZ-SchülerInnen. Ergebnisse einer Fragebogenerhebung an der österreichischen Sekundarstufe II. In: Theorie und Praxis. Jahrbuch für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Schwerpunktthema: Schreiben und Literalität. Wien: Präsens, S. 85 – 115.

Der Beitrag stellt ausgewählte Aspekte der Ergebnisse einer Befragung von 2036 Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe II aus dem Jahr 2011 vor. Besonders in den Blick genommen werden dabei Aspekte zu fachdidaktisch relevanten Tätigkeiten in und rund um den Unterricht, die die sprachliche Förderung der SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache an österreichischen Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Höheren Schulen beleuchten sollen. Die Befunde zur Wahrnehmung des Schreibunterrichts vor der Einführung der zentralisierten schriftlichen Reife- und Diplomprüfung Deutsch sind zum Teil ernüchternd: Es gibt im österreichischen Schulsystem mit Außendifferenzierung wenig Binnendifferenzierung in den schreibdidaktischen Förderungen von leistungsstarken und leistungsschwachen SchülerInnen sowie von DaM- und DaZ-SchülerInnen.

Bernhard Schmölzer, Helga Voglhuber (2015): Auf der Website des Bundesinstituts für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (bifie) kann man zum Thema Naturwissenschaften in der Grundschule folgenden Text nachlesen: “Die Begabungen und Talente aller Menschen müssen umfassend gefördert werden. Es geht um Neugier, Entdeckergeist und Eigenständigkeit. Bereits in der Volksschule kann der Grundstein für naturwissenschaftliches Interesse gelegt werden. Ein möglichst früher kindgerechter Kontakt mit naturwissenschaftlichen Themen trägt zu einem besseren Verständnis von gesellschaftsrelevanten Themen wie Umweltschutz oder Gesundheit bei“.

Link: www.bifie.at/buch/1191/0/1, Zugriff am 25.11.2015

In dieser Ausgabe von Erziehung & Unterricht werden verschiedenste Beiträge aus der Forschung und Unterrichtspraxis vorgestellt, die obiges Zitat widerspiegeln. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Lehrer/innen durch gezielte Fortbildungen für ihren naturwissenschaftlich betonten Sachunterricht motivieren und unterstützen kann. 

Andrea Holzinger & Gertraud Benke (2015): Was Pflanzen alles können

Nachwachsende Rohstoffe im Verständnis von Grundschulkindern

Veröffentlicht vom Friedrich Verlag in Unterricht Chemie| Heft 148, Juli 2015 | 26. Jahrgang

Der Artikel beschäftigt sich mit Chancen und Grenzen von Pflanzen als nachwachsende Rohstoffe und zeigt anhand von zwei Unterrichtsbeispielen eine mögliche Umsetzung des Bildungsthemas „Pflanzen“ im Sachunterricht. Die Idee entstand 2013 im Talente Regional Projekt GreCoS (Green Composites in School).

Link zum Heft: http://www.guteunterrichtspraxis-nw.org/2015-NaWaRo.html

oder  http://www.staeudel.de/2015-NaWaRo.html

Isolde Kreis (2015): Nachhaltigkeitsstudie zur Fortbildung (Fortbildung Kompakt)

„Wie wird Fortbildung nachhaltig? Wie kann Fortbildung von Lehrer/innen Schulentwicklung unterstützen? Welche Angebote erzeugen die größte Wirksamkeit? Diese und andere Fragen beschäftigten Fortbildner/innen an der pädagogischen Hochschule Kärnten schon lange und ließen nach Wegen suchen, wie Fortbildung von Lehrer/innen mit Schulentwicklung verknüpft werden kann. Ausgehend von aktuellen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Fortbildung, wurde im Studienjahr 2011/12 ein modulares Fortbildungskonzept mit dem Titel „Fortbildung Kompakt“ erarbeitet. Parallel dazu wurde eine umfassende Evaluation in Auftrag gegeben, die Akzeptanz, Veränderungen und Wirkungen auf der Ebene der beteiligten Schule als Beitrag von Schulentwicklung erheben sollte. Das Konzept des neuen Fortbildungsangebots sowie erste Ergebnisse der Evaluationsforschung werden  in diesem Beitrag dargestellt.“

In: journal für schulentwicklung 2/2015 Wie Fort- und Weiterbildung die Schulentwicklung unterstützt.

Link: http://www.studienverlag.at/page.cfm?path=buecher/buchdetail&titnr=5438

Gerda Kysela-Schiemer (2015): Trends in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und zum Einsatz digitaler Medien. 

Digitale Medien erobern alle Lebensbereiche, so auch den Schulalltag. Medien verändern den Lehr- und Lernprozess und bilden große Herausforderungen für  die Schule. Kann sie mit der Rasanz an technologischer Veränderung mithalten? Wohin entwickelt sich die Schule des 21. Jahrhunderts? Welche Initiativen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien werden in Österreich gesetzt? Welche Trends können für die Schule genannt werden?

Der Artikel setzt sich mit den Chancen, Herausforderungen und Gefahren des Einsatzes neuer Medien im Unterricht auseinander, stellt aktuelle Studien für die Verwendung von digitalen Lernwerkzeugen vor und diskutiert notwendige Kriterien für den Erfolg von innovativen Maßnahmen.

In: SWS Rundschau, 2015, Heft 1, 55. Jg., S. 6 – 25.

Link: http://www.sws-rundschau.at/html/archiv_abstract.php?language=de&id=319&heft=81

Johann Wolf (2015): Bogenschießen – Im Sportunterricht organisieren und umsetzen

Dieser Beitrag versucht darzulegen, wie eine Unterrichtseinheit in der Sekundarstufe 1 geplant, umgesetzt und organisiert werden kann. Im Fokus steht nicht nur die Ausführung des Bewegungsablaufes, sondern auch das Verstehen der Bewegung, reflektieren von Bewegungsabläufen und fördernde Übungen zur Leistungsverbesserung im Bogenschießen. Ebenso müssen zwingend Sicherheitsregeln beachtet und eingehalten werden, wobei es einer straffen Unterrichtsorganisation bedarf, ohne dass die Freude am Sportunterricht zu kurz kommt. Ziel dieses Artikels ist es, Unterrichtende zu ermutigen, auch Sportarten wie Bogenschießen in der Schule zu fördern.

In: Bewegung & Sport, Heft 2, 2015

Link: www.bewegungundsport.net

Edith Erlacher-Zeitlinger, Marlies Breuss (2014): Das IMST-Themenprogramm »Schreiben und Lesen« unter dem Aspekt einer nachhaltigen LehrerInnenfortbildung oder Was lernen die Lehrerinnen und Lehrer?

Mit der Bedeutung von »IMST als Modell für die LehrerInnen-Professionalisierung« setzen sich Marlies Breuss & Edith Erlacher-Zeitlinger in ihrem Beitrag auseinander. Sie wollen herausfinden, ob die Teilnahme am IMST-Themenprogramm die individuelle Professionalisierung von LehrerInnen vorantreibt und ob es eine Bewusstheit über dieses Lernen gibt. In den Blick genommen werden Einstellungen und Ziele von ProjektträgerInnen, die mehrere aufeinander folgende Projekte durchgeführt haben.

In: ide-Informationen zur Deutschdidaktik. Projekt und Deutschunterricht. Heft 2; S. 31-50.

Link: http://wwwg.uni-klu.ac.at/ide/  

Christian Pichler (2014): Kompetenzorientierung im IMST-Themenprogramm „Schreiben und Lesen“. 

Der Beitrag untersucht die Frage, auf welche Weise sich das Prinzip der Kompetenzorientierung im genannten IMST-Themenprogramm abbildet. Zu diesem Zweck wurden anhand der Kompetenzmodelle Endberichte analysiert, indem deren Ergebnisse nach qualitativen Verfahren mit den Teilkompetenzen der Modelle in Beziehung gesetzt worden sind.

In: ide. informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. 38, H. 4), S. 71 – 90.

Link: http://wwwg.uni-klu.ac.at/ide/ 

Christian Pichler (2014): Die Vorwissenschaftliche Arbeit: Zahlen, Daten, Fakten. Mit einem Blick auf die Diplomarbeit an BHS. 

Der Beitrag beleuchtet die Zielsetzungen, die mit der Einführung der VWA als dritter Säule der neuen Reifeprüfung (2010) verbunden worden sind und die Rahmenbedingungen, unter denen man  dieses Format im Schulsystem implementiert hat. Zudem wird mittels eines kleinen „Panoptikums“ Nachschau gehalten, wie sich die „erste Generation“ von VWA darstellt.

In: ide. informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. 38, H. 4, S. 9 – 23.

Link: http://wwwg.uni-klu.ac.at/ide/ 

Ulrike Hofmeister Ulrike (2014): Schulen im Veränderungsprozess. Rahmenbedingungen zur Partizipation von Jugendarbeit an Ganztagsschulen.

Der Beitrag setzt sich mit den Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit von ganztägigen Schulen und außerschulischen Einrichtungen der Jugendarbeit auseinander. Da sich immer mehr Schulen von einer Halbtagsschule mit Tagesbetreuung am Nachmittag zu einer „echten“ verschränkten Ganztagsschule weiterentwickeln, sollte diese Chance für eine engere Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Institutionen genutzt werden. Ausgehend von den grundlegenden Voraussetzungen und Zielvorstellungen einer Ganztagsschule werden Parameter für die Konzeptionierung von kooperativen Ganztagsschulmodellen vorgestellt sowie Kooperationsmöglichkeiten für Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern aufgezeigt.

In: Land Steiermark - A6 Bildung und Gesellschaft (Hrsg.): jugendarbeit: kontext schule. Versuch einer interdisziplinären Auseinandersetzung, Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, Graz, S. 27-41

Link: http://asset.cubic3.at/fachstellnw/2185/4/download_001.pdf