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Forschungsprojekt Pollen macht Schule

Am Schulstandort (HS Ferlach) erforschen die Schüler/innen der 3B-Klasse die Veränderungen in der Höhe des Pollenfluges im Umfeld ihrer Schulumgebung.

In der Vorbereitungsphase (Wintersemester 2008/09) wurden bereits drei Projekttage durchgeführt. Dabei konnten folgende Projektziele verwirklicht werden:

-       das Erlernen des richtigen Umgangs bei der Arbeit mit dem Mikroskop

-       die Aneignung der Technik der Herstellung und des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten

-       das Erlernen das Interpretieren von einfachen Messdaten.

Im Sommersemester 2009 sind seit1. März im Bereich des Schulgartens Pollensedimentationsfallen aufgestellt. Die Objektträger aus diesen Sedimentationsfallen werden alle zwei Wochen erneuert und in Dauerpräparate umgewandelt. Diese Dauerpräparate sollen im Wintersemester 2009/10 ausgewertet und die Ergebnisse sollen interpretiert werden. Ziel ist die Erfassung der unterschiedlich starken Pollenfreisetzung von sechs allergologisch relevanten Pollentypen (Erle, Hasel, Birke, Esche, Eiche, Gräser).

Parallel zu den Sedimentationsmessungen ist seit 1. März 2009 auf dem Dach des Schulgebäudes eine Burkard-Pollen-Messstation stationiert. Die Betreuung dieser Station und die wissenschaftliche Datenauswertung erfolgt durch den Projektbetreuer (Zwander Helmut / Pollenwarndienst des Amtes der Kärntner Landesregierung). Die Daten von dieser Burkard-Pollenfalle werden laufend ausgewertet und sollen im Herbst mit den Ergebnissen der von den Schüler/innen betreuten Sedimentationsfallen verglichen werden. Die Endergebnisse dieser Untersuchungen sollen in einer mit den Schüler/innen gemeinsam gestalteten Publikation in der Carinthia II (Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten) veröffentlicht werden.

Ein zusätzliches Ziel neben der Erfassung des Pollenfluges ist das Wecken von Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen bei den Schüler/innen der 3B und das Erwerben von Kompetenzen im Bereich von biologischen Arbeitsweisen. Mit Hilfe von Fragebögen soll auch untersucht werden, wie bei den Schüler/innen durch die Arbeit am Projekt die Einstellung zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen verändert wird.

Dr. Helmut Zwander