Pädagogisches Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich

Im Masterstudium ist neben den Fachpraktika PPS 4 die Absolvierung eines schulischen/außerschulischen Praktikums vorgesehen. Das Ziel dieses Praktikums ist es, erste Kontakte mit wichtigen Schnittstellen zwischen Schule und anderen Institutionen zu knüpfen und andere Einblicke in die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen zu erhalten. Auch der Kompetenzerwerb im Bereich der Berufsorientierung soll mit dem Praktikum unterstützt werden.

Das Praktikum kann in Einrichtungen der Erziehung, Bildung und Beratung, wie z. B. in unterschiedlichen Jugendzentren, auf dem Jugendamt oder in Service- und Beratungsstellen für Schülerinnen/Schülern, absolviert werden.


Inhalt laut Curriculum

Das pädagogische Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich kann in Einrichtungen der Erziehung, Bildung und Beratung wie z. B. in unterschiedlichen Jugendzentren, auf dem Jugendamt oder in Service- und Beratungsstellen für Schülerinnen/Schüler absolviert werden. Es sollte u. a. dazu führen, erste Kontakte mit wichtigen Schnittstellen zwischen Schule und anderen Institutionen zu knüpfen bzw. andere Einblicke in die Lebenswelten Kinder und Jugendlicher, ihrer Probleme und Problemlösungen zu erhalten. Praktika im außerschulischen Bereich sollen auch dazu führen, den Kompetenzerwerb angehender Lehrerinnen/Lehrer im Bereich der Berufsorientierung zu unterstützen.

Arbeitsumfang

4 ECTS-Anrechnungspunkte 100 Stunden (80 Stunden Praktikum, 20 Stunden für das Verfassen des Praktikumsberichtes) Splittung des Praktikums in 2 Teile ist möglich. Ein Teil muss mindestens 40 Stunden umfassen.

Tätigkeitsfelder

Einrichtungen bzw. Institutionen mit einem ausgewiesenen pädagogisch nachhaltigen Konzept für die Altersgruppe der Primar- und Sekundarstufe

Mögliche Praktikumsbereiche

Beispielsweise Arbeit:

in der Kinder- und Jugendwohlfahrt - z.B. außerschulische Jugendarbeit, Jugendzentren, Streetwork, Schulsozialarbeit, mobile Leistungen der Jugendwohlfahrt, Kinder-Jugendwohngruppe

bei sozialen Kulturprojekten

in Beratungsstellen und Zentren für Familien und Jugendliche

mit Kindern bzw. Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzw. mit besonderen Bedürfnissen

in der Leitung und Organisation von Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche

an (inklusions-)pädagogischen Konzepten, die Kinder bzw. Jugendliche betreffen

im Bereich „Diversity Management“ - z.B. Gender Mainstreaming

im Management, in der Organisation und Qualitätssicherung von Weiterbildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche

in Bildungsprojekten

in der Arbeits- und Berufsberatung

in Verbänden, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen (Kinder- und Jugendarbeit)

in Feriencamps, beim Jungscharlager etc.

in Institutionen der Nach- und Lernhilfe

NO GO

ausschließlich administrative Tätigkeiten

Prozess

Grundsätzlich selbstständige Akquirierung des Praktikumsplatzes durch die Studierenden (Kontaktaufnahme, Vereinbarung der Praktikumsinhalte und -abläufe, zeitliche Dauer, Praktikumsbestätigung etc.) Verfassen des Praktikumsberichtes  Vorlage des Praktikumsberichtes in den ZePPS und Einreichen der Praktikumsbestätigung zur Anerkennung Vorschlag der ZePPS: Anmeldung zum Reflexionsseminar nach erfolgter Anerkennung

Empfehlung der ZePPS

Beim Einreichen der Anerkennung darf die Absolvierung des Praktikums grundsätzlich nicht länger als drei Jahre zurückliegen.


Kontakt außerschulisches Praktikum:

Mag. Margit Ortner-Wiesinger, Visitenkarte