VERNISSAGE: 12 OCTOBER 2020, 6pm, KAUFMANNGASSE 8, 9020 KLAGENFURT

EDDA ROSA CLAUßEN - THE STAIN

Edda Rosa Claußen, born in the far north of Germany, studied sculpture design at the TU Berlin and free painting at the Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Her well-grounded artistic education opened up the way for a free play with techniques and experiments with figurative motifs. The move to Austria and the ubiquitous discussion about the school selection process and the evaluation system with its negative peak of the grade 5, the "Fleck" (stain), triggered a completely new range of representations in acrylic and mixed media images as well as collages. Alphabet and school performance figures are becoming the focus of realistic naive representations. "In doing so, I strive for an art that is directly connected to and emerges from our daily life. The child awakens in me, who wants to play endlessly; in such moments, I feel light and detached from this earth." She wants to show us in her formal language that creativity and imagination are not lost in the merciless school drill.

Die ausgestellten Arbeiten von Edda Rosa Claußen beginnen mit dem Triptychon – Die Tafel Klasse 4 – An die Tafel! Wenn das hartnäckige Wegschauen auf der Suche des Lehrers nach dem nächsten Opfer nicht geholfen hat. Problem Nummer Eins: Man weiß, dass man nichts weiß. Problem Nummer zwei: Quietschende Kreide. Problem Nummer Drei  Der müffelnde Tafelschwamm. Problem Nummer Vier: Alle Augen waren auf einen gerichtet.

Die Kinder – Die Darstellungen „Kinder und Schule“- zeigen die Folgen des Zahlen-Beurteilungs-Systems, wie es sich die Künstlerin vorstellt . Die Gesichter spiegeln den „Ernst des Lebens“ wieder , der mit dem ersten Läuten der Schulglocke beginnt.

Der Fleck – Das Thema Fleck fokussiert die Kompositionen auf eine einzige Form. Die Farbe verleiht dem Sujekt immer neue Facetten, verführt zu unterschiedlichsten Assoziationen. So erinnert der rote ausfließende „Fleck“ an eine Wunde, der schwarze vibrierende „Fleck“ zieht in die Tiefe des Bildes hinein, wie ein schwarzes Loch, in dem alles verschlungen  wird. Das zentrale Benotungs-Loch – der Fleck –  wo die Schüler enden können und mit der Note oder verbal beurteilt werden.

In den Collagen „Tanzende“ verlassen die Kinder die Schule und leben ihre wahren Begabungen tanzend aus. Denn Konfuzius hat schon gesagt: „ Suche dir den richtigen Beruf und du musst nie mehr arbeiten.“

Born in 1950 in Neumünster/Schleswig-Holstein/Germany

Lived and worked in Neustadt, Holstein/Germany

Sculpture Design TU Berlin / Architektur

Free Art / Painting FHS Design Kiel

Member of the Exhibition Association Neustädter Maler und Grafiker until 2008

Member of the Support Association Visual Arts Ostholstein e. V.

Since 2012 residence in Austria: Bodensdorf am Ossiacher See, Deutschberg 101

Exhibitions: since 1995, solo and group exhibitions in the region and abroad

Techniques: painting in acrylic and oil; mixed media techniques on canvas and paper