Symposium LESEN 2021
Vom Leselehrling zum/zur Leseexperten/Leseexpertin -
Funktionaler Analphabetismus muss nicht sein

 

Ein aktuelles, brennendes Thema, das sich durch alle Altersstufen zieht. Gerade in Zeiten von Covid-19, in einer Krise, in der viele Menschen im Home-Office arbeiten, in der Home Schooling ein großes Thema ist, Hochschulen und Universitäten zum Teil geschlossen sind und über E-Learning gelehrt und gelernt wird, nimmt Lesen mehr denn je eine zentrale Rolle im alltäglichen Leben ein.

Gleichzeitig wissen wir aber, dass fast eine Million Österreicherinnen und Österreicher nur über niedrige Lese- und Schreibkompetenzen verfügen (PIAAC–Testung, 2012, 16- bis 65-jährige Bevölkerung). Österreich hat, laut der letzten PIRLS-Testung 2016 (Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Volksschule werden untersucht) einen eher geringen Anteil an leistungsstarken Leserinnen und Lesern (8 %); der Anteil an leseschwachen Schülerinnen und Schülern mit 16 % liegt knapp unter dem EU–Durchschnitt. Sehr nachdenklich sollte vor allem aber stimmen, dass jede/r zweite 15-/16-Jährige in Österreich laut jüngster PISA-Studie 2018 angibt, nur zu lesen, wenn es sein muss (53 %). 2018 gibt es signifikant mehr Jugendliche, für die Lesen Zeitverschwendung bedeutet (35 %).

Weshalb ist das so? Wie kann Schule und Hochschule entgegenwirken?  Das Symposium gibt Einblick in die aktuelle Situation und zeigt mögliche Auswege auf – 2021 sogar an drei Nachmittagen!

Gerda Kysela-Schiemer

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Informationen zur Anmeldung:

Veranstaltungsnummer: F2LW01B252

 

Nachmeldungen sind über den Dienstweg im Sekretariat der Sekundarstufe bei Sandra Unterwieser

unter sandra.unterwieser@ph-kaernten.ac.at oder unter der Telefonnummer 0463/508 508 204 möglich!