Respekt als Basis für alle Ebenen eines positiven Miteinanders, der Anspruch, Schule als sicheren Lernort für alle Beteiligten, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer zu gestalten und das Wissen um die Bedeutsamkeit einer Wir-Haltung in diesem Kontext sind Ausgangspunkte für die Projektkonzeption.

Dieses Projekt richtet sich an Schulen, die sich proaktiv mit folgenden Fragen im Kontext von Psychosozialer Gesundheit und Gewaltprävention am Standort auseinandersetzen möchten: 

  • Welche Bedürfnisse der Beteiligten und Betroffenen in Zusammenhang mit psychosozialer Gesundheit gibt es?
  • ​Welche Erfahrungen und Herausforderungen haben die Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer) mit dem Thema Gewalt und Cybermobbing?
  • Wie kann ein gemeinsames commitment zu Gewaltprävention entstehen und gestärkt werden?
  • Wie kann ein Präventionsteam in der Schule sinnvoll aufgestellt und wirksam werden?
  • Welche Vernetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es im schulischen Umfeld? 
  • Welche Angebote von außen können genützt werden?
  • Wie sieht professionelles Handeln in einem begründeten Verdachts- bzw. Anlassfall aus? 
  • Welche psychosoziale Gesundheit fördernde Maßnahmen können im schulischen Alltag sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden?

Das Projekt ist angelegt als Schulentwicklungsprozess mit externer Begleitung seitens der PH Kärnten mit dem Ziel, für den Standort passende Maßnahmen auf Klassen/Unterrichts-, Kollegiums- und Öffentlichkeitsebene zu entwickeln und ein Präventionsteam für die Schule aufzubauen, das seitens der PH Kärnten in einer Modulreihe zum Thema Prävention fachlich unterstützt wird. Während des Projektes ist auch Vernetzung und Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen vorgesehen.

Das Projekt basiert auf dem Projektcall des Fonds Gesundes Österreich im Sommersemester 2019 zum Thema Psychosoziale Gesundheit und (Cyber-)Mobbingprävention und wird seitens des Fonds Gesundes Österreich konzeptionell und finanziell unterstützt.

10-15 Schulen in Kärnten wird im Projektzeitraum Oktober 2019 bis Oktober 2021 die Möglichkeit zur Teilnahme gegeben.

 

Ansprechperson: Dr.in Oberzaucher-Riepl Sabine (Projektleitung und -koordination) Visitenkarte

Projektteam: Mag. Friederike Juritsch, PH Kärnten, Dr.in Elisabeth Jaksche-Hofmann, PH Kärnten, Dr.in Pötscher-Gareiß Michaela, PH Kärnten (Begleitforschung), Anna Gabalier, MA, BD Kärnten